Testbericht: Olympus „Explorer“ Messenger-Tasche designed by Manfrotto

Hallo zusammen,

ich möchte nun den angekündigten Testbericht der Tasche online stellen.

Es geht um die Olympus „Explorer“ Messenger-Tasche designed by Manfrotto. Olympus hat mir freundlicherweise die Tasche zur Leihgabe gesendet.

 

Hier die Pressemitteilung von Olympus zur Tasche: Link

 

Hinweis: ich ziehe immer wieder Vergleiche zu meiner eigenen Manfrotto Windsor, die zwar eine Größe kleiner ist, aber aus der gleichen Serie von Manfrotto stammt.

Die Tasche im Allgemeinen

Wie beschreibt Olympus die Tasche?

„„Explorer“ ist eine maßgeschneiderte Version der eleganten Manfrotto Messenger-Tasche „Windsor“ mit wasserabweisender Beschichtung und einer herausnehmbaren Gehäuse- & Objektivtasche mit konfigurierbaren Innentrennwänden inklusive Manfrotto-Schutz-System. Die Tasche wurde so konzipiert, dass darin jedes aktuelle OM-D oder Olympus PEN Gehäuse sowie bis zu drei Objektive und ein 14″-Laptop Platz finden.“

Die Tasche ist seit Ende November 2018 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 149 EUR erhältlich.

Abmessungen:
Breite 40 cm x Höhe 30 cm x Tiefe 17 cm
Gewicht 1100 g

 

Soweit die Beschreibung die aus meiner Sicht auch recht treffend ist. Vom Stil her gefällt mir die Tasche sowieso, ansonsten hätte ich mir die kleinere Version ja auch nicht gekauft.

Das Obermaterial ist wasserabweisend, wie ich selbst getestet habe. Es ist also kein Problem einen Regenschauer zu überstehen oder die Tasche auch mal im Dreck abzustellen. Für Outdooreinsätze unter widrigeren Bedingungen empfiehlt sich aber dann doch besser ein geschützteres Modell oder mindestens eine zusätzliche Plastiktüte.

 

Von vorne sieht man die beiden Laschen, mit denen die Tasche jedoch nicht verschlossen werden kann. Es handelt sich laut Beschreibung um Echtlederapplikationen, die sich erst mal nach Kunstleder anfühlen, aber mit der Zeit auch geschmeidiger werden. Keine Funktion, aber gefällt mir vom Design her gut.

Vorne nicht nur der Schriftzug von Manfrotto sondern bei dieser Tasche steht eben auch Olympus drauf.

Ein zusätzliches Feature ist der Griff oben, um die Tasche auch normal in der Hand tragen zu können. Sehr gut! Einen solchen Griff haben die reinen Manfrotto Taschen nicht. Leider ist diesem Zugriff der Reißverschluss Zugriff von oben zum Opfer gefallen, den ich bei meiner kleinen Manfrotto sehr schätze. So konnte man recht einfach ohne Aufklappen auch etwas entnehmen (Bild des Reißverschlusses sieht man weiter unten)

 

Zum Vergleich hier meine kleinere Version meiner eigenen Manfrotto Tasche. Ihr seht die metallenen Aufsätze auf den Leder-Laschen – dies sind die Magnetverschlüsse um die Tasche zu verschließen, was manchmal schlecht ist, da es keine Garantie gibt, dass sich der Verschluss nicht doch öffnet.  Hier hat Olympus eine bessere Version gewählt. Dazu unten mehr.

Hier seht ihr die Rückseite mit der typischen Möglichkeit, die Reißverschlüsse zu öffnen um sie auf einen Trolley aufzustecken. Ggf. ließe sich das als kleines zusätzliches Fach nutzen.

 

Hier seht ihr nun die geöffnete Tasche. Man sieht das Tartan Karo-Muster. Persönlich gefällt mir dies sehr. Es gibt das Hauptfach inkl. zusätzlichem Einsatz sowie vorne das extra Reißverschlussfach für Z.B. Akkus, Stifte, Mobiltelefon etc.

 

 

Zum Verschluss der Tasche: hier muss ich sagen, dass Olympus und Manfrotto sich echt haben was einfallen lassen: es gibt zwei Möglichkeiten, die auch kombiniert werden können:

  1. Der Verschluss per Steckschnalle – sicher bewährt und ausreichend dimensioniert für die Tasche. Für eine Einhandbedienung ist mir die Schnalle aber etwas zu klein geraten. Diese Schnalle gibt es bei der reinen Manfrotto Edition nicht.
  2. Klettverschluss – auch eine klassisch bewährte Technologie. Teils etwas „laut“ wenn man z.B. eine Kirche besichtigt oder aber die Tasche z.B. auf einer Hochzeit nutzt.
    ABER: genau hier kommt die geniale neue Abdeckung, die mich echt sehr positiv überrascht hat! Auf den beiden folgenden Bildern seht ihr den offenen Klettverschluss bzw. danach die kleine Abdeckung die sich darüber klappen lässt. Damit greift der Klettverschluss nicht mehr und man kann die Tasche sehr leise öffnen und schließen und belastet den Klettverschluss auch nicht bei jedem Öffnen und Schließen.

 

 

 

Auf der Unterseite gibt es die Möglichkeit z.B. ein Stativ an die Tasche zu schnallen. Eine Jacke sollte auch möglich sein.

 

„Befüllung“

Nun zum Inneren der Tasche.

Ich kann bereits jetzt sagen: es passt einiges in die Tasche rein. Dies liegt natürlich an der Größe, die, umgehängt, auch nicht unterschätzt werden darf.

Ihr seht hier eine Befüllung mit PEN-F und 17mm/1.8 vorne dran, 14-42mm, 30mm macro, 60mm macro, 45mm/1.8, 40-150mm (das kleine), PEN-F Retro-Blitz.

Es ist noch gut Platz vorhanden. Eine E-M1X inkl. größerer Objektiv sollte auch locker reinpassen.

Beim roten Manfrotto Schildchen könnt ihr auch das Laptopfach (14 zoll) erkennen. Natürlich auch perfekt für ein ipad.

Am vorderen Rand gibt es innen auch noch eine kleine Reißverschlusstasche.

Hier eine Detailaufnahme des Polstereinsatzes: Dieser ist knapp so hoch wie die Tasche selbst und lässt sich variabel einteilen. Allerdings lassen sich diese Polster nicht in die Tasche selbst per Klett positionieren, was ich persönlich schade finde.

Natürlich ist es möglich die Tasche herauszunehmen und separat zu nutzen, was ganz praktisch sein kann, aber ein paar Polster drinnen wären nett gewesen. Evtl. macht es Sinn diesen Einsatz genau 180° gedreht im Vergleich zum obigen Bild einzusetzen, also das der Deckel sich nach vorne aufklappt.

Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ist der Boden der Tasche sowie Seitenwände gepolstert! Die Ausrüstung bleibt trotzdem geschützt.

Die größere Olympus Manfrotto Tasche neigt auch nicht zum Umfallen wie es meine Kleine so manchmal an sich hat.

Hier zum Vergleich meine kleine Tasche, bei der die Polster innen per Klett haften:

Größenvergleich, in meine kleine Tasche passt: mit PEN-F und 17mm/1.8 vorne dran, 14-42mm, 30mm macro, 60mm macro, 40-150mm (das kleine), Metz 24 AF-1.

 

Ergänzung:

Hier seht ihr den anfangs erwähnten Reißverschlusszugriff von oben:

Fazit

Was ist also das Fazit? Ich würde sagen eine gelungene Tasche, die einige clevere Details hat, aber auch nicht ohne Schwächen ist. Ich persönliche empfinde sie als eine elegante Fototasche, die viel Platz bietet und vom Preis her noch angemessen ist. JA, eine Fototasche darf auch schön sein!

Für die kleine Fototour oder z.B. eine Stadtbesichtigung zu groß, aber für größere Touren oder Einsätze mit mehr Equipment absolut geeignet.

 

PRO:

  • Ganz klar die verschiedenen Verschlussmöglichkeiten (Klett/Steckschnalle, Klett zuklappbar)!
  • Herausnehmbarer Einsatz
  • Design
  • wasserabweisend

CONTRA:

  • Fehlende Möglichkeit einer detaillierten Inneneinteilung mit verstellbaren Elementen.
  • (Der fehlende Reißverschluss für den Zugriff von oben schmerzt mich etwas. Wenn man diesen nicht kennt, ist dies auch kein nachteiliger Punkt, daher in Klammern (allerdings würde das Design auch wieder darunter leiden))

 

 

Übrigens: seit Neuestem gibt es einen weiteren neuen Rucksack: „OLYMPUS KAMERARUCKSACK FÜR JEDEN TAG“

Bin mal gespannt wann ich diesen evtl. zum Testen zur Verfügung habe. *zwinker* *zwinker* Olympus 😉

 

 

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